Bandagen

Bandagen sind körperteilumschließende oder körperteilanliegende, meist konfektionierte Hilfsmittel. Ihre Funktion ist es, komprimierend und/oder funktionssichernd (unterstützend, stabilisierend, bewegungslenkend) zu wirken. Die Grundelemente bestehen aus flexiblem oder festem Material. Bandagen dienen überwiegend der Behandlung von akuten, aber auch von dauerhaft anhaltenden Weichteilerkrankungen.

Bandagen sind orthopädische Hilfsmittel im Sinne des § 33 SGB V. Eine Leistungspflicht der Krankenkasse liegt vor, wenn sie aus medizinischen Gründen benötigt werden, um die ärztliche Behandlung bestehender Erkrankungen des Muskel- und Bandapparates zu begleichen, zu unterstützen oder den Behandlungserfolg zu sichern.

Mindestgebrauchszeiten

Abhängig von der Schwere der Erkrankung ist eine kurz- oder langfristige, aber grundsätzlich zeitlich begrenzte Tragedauer der Bandagen notwendig. Daher kommen Wiederholungsverordnungen zu Lasten der Krankenkasse nur im Ausnahmefall bei entsprechender ärztlicher Begründung in Betracht.

  • Anwendungsort Vor- und Mittelfuß
    05.01.01.0001-0999
  • Anwendungsort Sprunggelenk
    05.02.01.0001-0999
  • Anwendungsort Fuß
    05.03.01.0001-0999
  • Anwendungsort Knie
    05.04.01.0001-0999