Orthopädische Maßschuhe

Grundsätzlich sind Schuhe Bekleidungsstücke und damit Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. Schuhe gehören nur dann zu den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung, wenn bei definierten Krankheitsbildern/Funktionsstörungen der medizinisch notwendige Behinderungsausgleich für den Fuß nicht mit fußgerechten Konfektionsschuhen, deren orthopädischer Zurichtung bzw. orthopädischen Einlagen erreicht werden kann.

Der Anspruch des Versicherten erstreckt sich nicht nur auf die Erstausstattung, sondern auch auf deren Änderung, Instandsetzung und die gegebenenfalls notwendige Ersatzbeschaffung. Schuhe gehören dann zu den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wenn bei definierten Krankheitsbildern und Funktionsstörungen der medizinisch notwendige Behinderungsausgleich für den Fuß nicht mit anderen Hilfsmitteln erreicht werden kann.

Der Leistungsumfang der GKV umfaßt auch den optisch an den Maßschuh angepaßten Schuh für die nicht versorgungsbedürftige Gegenseite. Zu den notwendigen Änderungen gehören insbesondere Erweiterungen und Ergänzungen, die ihre Ursache in der Person des Versichterten (z.B. geändertes Krankheitsbild, Wachstum) haben.

Um den Bedürfnissen der Betroffenen ausreichend Rechnung zu tragen sowie aus hygienischen Gründen erhalten Versicherte als Erstausstattung grundsätzlich zwei Paar orthopädische Maßschuhe für den Straßengebrauch und ein Paar Maßschuhe in leichter Ausführung für den Hausgebrauch.

Zuzahlung bei orthopädischen Schuhen
Eigenanteil:
76,00 €
gesetzliche Zuzahlung:
10,00 €
gesamt:
86,00 €
Zuzahlung bei orthopädische Hausschuhen
Eigenanteil:
40,00 €
gesetzliche Zuzahlung:
10,00 €
gesamt:
50,00 €